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Modulare Ausbildung zum/zur Villigster Deeskalationstrainer*in in Soest
Flexibel lernen.
Eigene Schwerpunkte setzen.
Schritt für Schritt zum Zertifikat.
Du möchtest Dich zum/zur Villigster Deeskalationstrainer*in Gewalt und Rassismus qualifizieren, Deine Ausbildung aber flexibel mit Beruf, Familie oder Ehrenamt verbinden? In der modularen Ausbildung besuchst Du die erforderlichen Seminare nach und nach und bestimmst Dein Lerntempo selbst.
Die Seminare finden zu unterschiedlichen Terminen statt und können über einen längeren Zeitraum verteilt werden. So kannst Du Deine Ausbildung passend zu Deinem Alltag planen und mit zwei Wahlseminaren eigene fachliche Schwerpunkte setzen.
Nach Abschluss aller erforderlichen Seminare und des Mustertrainings erhältst Du das bundsweit bekannte Zertifikat „Villigster Deeskalationstrainer*in Gewalt und Rassismus“.
Dieses Zertifikat ist Ausdruck einer grundlegenden fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung und berechtigt zur Durchführung eigener Trainings in der Gewalt- und Rassismusprävention.
Deine acht Ausbildungsseminare
Zwei Deeskalationsseminare
- Deeskalationstraining
Grundlagen der Deeskalation, Konflikt- und Gewaltdynamiken, Kommunikation, Körpersprache, Präsenz und Handlungssicherheit. - Traumasensibles Deeskalationstraining
Deeskalation unter Berücksichtigung von Stress-, Ohnmachts- und Traumareaktionen sowie der Gestaltung sicherer Trainingssituationen.
Ein Seminar zu Diskriminierung, Macht und Rassismus
- Diskriminierungs-, macht- und rassismuskritische Bildung
Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen, eigenen Prägungen, Diskriminierung und rassistischen Strukturen.
Drei Seminare zu Didaktik und Methodik
4. + 5. +6. Didaktik und Methodik
Grundlagen der Trainingsgestaltung, Trainer*innenhaltung, Rahmen, Struktur und Wirkungsweise analoger Methoden. Eigene Methoden und Trainingseinheiten ausprobieren, zielgruppengerecht weiterentwickeln und kollegial reflektieren. Praxiserfahrungen auswerten, Trainer*innenverhalten reflektieren und den Umgang mit herausfordernden Trainingssituationen erproben.
Zwei Wahlseminare
- und 8. Zwei Seminare nach eigener Wahl, beispielsweise:
- Mobbing überwinden
- Traumapädagogik für Trainer*innen
- Diversität in Jugendarbeit und Schule
- Einführung in Mediation
- Didaktik und Methodik IV
Die Wahlseminare können sich je nach aktuellem Bildungsprogramm verändern.
Du bestimmst Dein Lerntempo
Für die modulare Ausbildung gibt es keinen festgelegten zusammenhängenden Ausbildungszeitraum. Du buchst die benötigten Seminare einzeln und kannst sie entsprechend der angebotenen Termine besuchen.
Dadurch kannst Du die Ausbildung kontinuierlich absolvieren oder über einen längeren Zeitraum verteilen. Zwischen den Seminaren bleibt Zeit, das Gelernte in Deinem beruflichen oder ehrenamtlichen Alltag anzuwenden und eigene Erfahrungen zu sammeln.
Wichtig wäre hier eine verbindliche Auskunft der GAV zu folgenden Fragen:
- Gibt es wirklich keine maximale Ausbildungsdauer?
- Muss Didaktik und Methodik I vor II und III besucht werden?
- Müssen die Deeskalationsseminare am Anfang stehen?
- Können bereits besuchte GAV-Seminare rückwirkend anerkannt werden?
Abschluss und Mustertraining
Zum Abschluss entwickelst Du ein eigenes Training für Deine Institution oder Dein Arbeitsfeld. Dabei verbindest Du die fachlichen Inhalte der Ausbildung mit Deiner persönlichen Haltung und einer zielgruppengerechten methodischen Gestaltung.
Das Mustertraining wird von Dir:
- konzipiert,
- praktisch durchgeführt,
- dokumentiert,
- begleitet beziehungsweise beobachtet,
- anschließend gemeinsam reflektiert.
Kosten der Ausbildung
- acht Seminare: insgesamt 1.680 Euro
- Zertifizierungs-, Zoom- und Supportgebühren: zusätzlich 200 Euro
- Gesamtkosten: 1.880 Euro
Nicht enthalten sind Fahrtkosten, Übernachtungen, Verpflegung und eigene Arbeitsmaterialien. Die meisten Seminare finden derzeit in Soest statt.